« Gewalt vorbeugen - Selbstwert stärken »

Ich habe das Projekt sehr positiv erlebt. Die Doppellektion war sowohl für die Kinder, als auch die Lehrpersonen sehr spannend. Die Anspiele beispielsweise haben die Kinder sehr angesprochen und zum Nachdenken angeregt. Auch sonst haben sie motiviert mitgearbeitet!

 

Marisca v. B. - Lehrperson

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Wer ist FORCE ?

 
FORCE
  • ist eine non-profit Organisation, die sich für die Prävention von Gewalt und Ausgrenzung, insbesondere an Schulen einsetzt. In der Schweiz existiert der Verein seit 2010.

  • beabsichtigt die Bildungs- bzw. Erziehungsbemügungen der Eltern und Lehrpersonen zu unterstützen, damit Kinder und Jugendliche wichtige Lebenskompetenzen lernen, sich in die Gesellschaft integrieren, ihre Beziehungen auf gewaltlose Art und Weise zu leben und sich nicht von Ängsten und Sorgen bestimmen zu lassen.

  • sucht die Zusammenarbeit derer, die in der Erziehung aktiv sind und Verantwortung tragen, insbesondere der Lehrpersonen und Eltern.

  • bietet punktuelle und altersangepasste Präventions- und Interventionsprogramme für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen an.

Das Team

Rebecca Cookman-Bettex

Lehrperson

Timo Laubenheimer

Pädagoge - Direktor FORCE

Kursleiter
FORCE 1 Assistent

Das Präventionsprogramm FORCE 1 ist auf die Hilfe von 1-2 Assistanten angewiesen. Diese kommen idealerweise aus dem Umfeld der Auftrag gebenden Schule (Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter, engagierte Eltern und andere). Nach einem 3-stündigen Kurs können die Teilnehmer den Kursleitern im Programm „FORCE 1“ assistieren.

Kursleiter

Für Einzelpersonen empfehlen wir eine begleitende Ausbildung zu unseren Programmen. Dabei begleitet die betreffende Person die Kursleiter zuerst als Assistent und übernimmt immer mehr Verantwortung.

Bei Interesse von mindestens 5 Personen kann ein Tages-Seminar organisiert werden.

 

Wo FORCE herkommt

FORCE hat seinen Ursprung in Deutschland, wo das Programm „FORCE 1“ vom Verein „f.ü.r.“ –
www.fuer-projekt.de – entwickelt, erprobt und durchgeführt wurden. Eltern schlossen sich auf Anfrage der Schuldirektion zusammen, um ein Gewaltpräventionsprogramm zu entwickeln. Seit dem Jahr 2000 hat der Verein mehrere lokale Elterngruppen gebildet, die die Präventionsprogramme in Schulen anleiten.

2010 kam das Programm durch die beiden Hauptkursleiter in die Schweiz. Ausgerüstet mit dem Mandat des f.ü.r.-Vereins, um das Programm in der Romandie anzubieten, arbeiteten sie an der französischen Übersetzung und passten das Programm an die schweizerischen Gegebenheiten an.

 
 
 
 

PROGRAMM

FORCE-Programme sind interaktiv und vielseitig. Sie werden hauptsächlich in Schulen durchgeführt und für unterschiedliche Altersstufen angepasst. Die Dauer, die Methode und die Anzahl der benötigten Mitarbeiter ändern sich von Programm zu Programm.

 

Die Programme werden jeweils für eine Schulklasse (oder Kindergartengruppe) angeboten und umfassen klar strukturierte Lektionen, die von ausgebildeten Kursleitern durchgeführt werden. Diese werden von FORCE geschult und praktisch angeleitet bevor sie selbst mit einem Team eine Prävention in einer Klasse durchführen. Es besteht die Möglichkeit eine lokale FORCE-Gruppe zu etablieren, die in Zusammenarbeit mit der Schuldirektion, den Lehrpersonen und den Eltern, die von FORCE entwickelten Präventionsprogramme in den entsprechenden Schulklassen durchführen.

 

Die Klassenlehrperson ist während des gesamten Programmes anwesend und kann im Anschluss an die Intervention und je nach Bedarf, einzelne Aspekte mit den Schülern vertiefen oder wieder aufgreifen.

PETITE FORCE
  • Den Wert und die Stärken jedes einzelnen Menschen erkennen

  • Ärger- und Frustrationsbewältigung

  • Grenzen setzen und akzeptieren

  • Selbstwert stärken

Alter: 5-8 Jahre / Kindergarten, 1. - 2. Klasse

Dauer: 3 x 45 Minuten

Team: 2 Kursleiter

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FORCE 1
  • Sensibilisierung für unterschiedliche Gewalt- und Ausgrenzungsformen.

  • Gemeinsame Suche nach gewaltfreien Lösungen

  • Ermutigung fördern

  • Selbstwert stärken

Alter : 8-11 Jahre / 3.-6. Klasse

Dauer : 1 x 90 Minuten

Team : 2 Kursleiter + 1-2 Assistenten

Mehr Informationen

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FORCE zeigt den Kindern auf einfache und wirkungsvolle Weise,
wie und wann Gewalt im Alltag entsteht und wie sie vermieden werden kann. Die Unterrichtsequenzen waren sehr altersgerecht
und lustvoll gestaltet. Die Kinder machten begeistert mit.

Direktorin - Kanton Bern

Allgemeine Informationen
Auswertung

Jeder Lehrperson, in deren Klassen ein FORCE-Programm durchgeführt wird, füllt im Anschluss an das Programm einen Fragebogen aus. Dieser hilft dem FORCE Verein die Qualität und Relevanz seiner Programme zu erhalten bzw. zu verbessern.

 

Anerkennung

FORCE sucht sowohl die Zusammenarbeit, als auch die Anerkennung der kantonalen Schulbehörden und der Schulsozialarbeit.

Danke an die Stiftung education21, für die Unterstützung unserer Projekte.

 

Referenzen

FORCE hat folgende Schulen mindestens einmal besucht :

  • Madretsch-Schule, Bienne (BE)

  • Mühlefeld-Schule, Bienne (BE)

  • Etablissement primaire et secondaire Chavornay et environs (VD)

  • Etablissement primaire et secondaire, Crissier (VD)

  • Etablissement primaire et secondaire Cugy et environs (VD)

  • Etablissement primaire, Granges et environs (VD)

  • Ecole obligatoire, La Chaux-de-Fonds (NE)

  • Etablissement primaire et secondaire, Les Ormonts-Leysin (VD)

  • Etablissement primaire et secondaire, Mont-sur-Lausanne (VD)

  • Etablissement primaire, Morges Est (VD)

  • Etablissement primaire, Morges Ouest (VD)

  • Collège Champittet, Nyon (VD)

  • Etablissement primaire d'Orbe et environs (VD)

  • Collège Champittet, Pully (VD)

  • Etablissement primaire, Renens (VD)

  • Etablissement primaire et secondaire, Rolle (VD)

  • Lycée-Collège des Creusets, Sion (VL)

 

Weiterentwicklung

Der FORCE-Verein entwickelt weitere Präventionsprogramme und arbeitet kontinuierlich an seinen existierenden Programmen, um deren Qualität und Relevanz zu gewährleisten. 

 
 

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Die Puppe Mehmet mit ihren unterhaltsamen Erlebnissen hat die Kinder begeistert – wie das ganze Force-Programm. Kinder können nicht oft genug hören, dass sie WERTVOLL sind, einfach so ohne Leistung. Force hat ihnen diese wichtige Wahrheit auf kreative, unterhaltsame und doch tiefe Art und Weise vermittelt.

Heidi M. - Lehrperson

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Zielsetzung

FORCE beabsichtigt die Schülerinnen und Schüler in ihrem Zusammenleben zu stärken. FORCE sieht gewaltfreies Verhalten als wahre Stärke, die es erlaubt sich weiter zu entwickeln, Beziehungen zu anderen zu pflegen als auch ein positives Klassenklima zu schaffen, das Lernen und freundschaftliches Zusammenleben ermöglicht.

 

Effektive Präventionsarbeit

Die Gründe für aggressives oder gewalttätiges Handeln sind vielschichtig. FORCE ist sich bewusst, dass eine effektive Präventionsarbeit nur in Zusammenarbeit mit anderen Erziehungsakteuren gelingen kann. FORCE sucht insbesondere die Zusammenarbeit der Lehrpersonen und Eltern.

Teamarbeit

Generell tritt FORCE als Team auf und bietet unterschiedliche, punktuelle und an Altersstufen angepasste Präventionsprogramme an.

 

Soziokognitive und sozioemotionale Kompetenzen

Die Präventionsprogramme des FORCE-Vereins fördern die Entwicklung der sozio-kognitiven und sozio-emotionalen Fähigkeiten. Die Kinder üben auf gewaltlose Art und Weise miteinander umzugehen, ihre Emotionen auf angemessene Art und Weise auszudrücken und die Perspektive eines anderen einzunehmen, mit dem Ziel klare Verhaltensänderungen herbeizuführen.​

 

"Wahre" Stärke

FORCE zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler in ihrem Zusammenleben zu stärken. Wir verstehen und vermitteln gewaltloses Verhalten als "starkes" Verhalten, die es erlauben sich selbst zu stärken, als auch die Beziehungen zu anderen. Auf diese Weise kann ein Klassenklima entstehen, das Lernen und freundschaftliche Beziehungen ermöglicht.

Problemlage – Gewalt und Ausgrenzung

Kinder und Jugendliche, die häufig aggressives Verhalten zeigen, weisen oft Defizite im sozialen und kognitiven Verhalten auf. Beispiele dafür können sein: unzulängliche Problemlösungsstrategien, geringe Konfliktbewältigungskompetenzen, Schwierigkeiten in effektiver Kommunikation, unzulängliche Frustrationsbewältigung, Respektlosigkeit und geringe Selbstbeherrschung.

Sie sind sowohl Täter als auch als Opfer in aggressiven und ausgrenzenden Situationen.

Lehrpersonen haben Schwierigkeiten, die Lernziele zu erreichen, weil sie sich zunehmend um die Disziplin im Klassenzimmer und um Erziehungsaufgaben kümmern müssen.

Viele Eltern haben immer weniger Zeit für ihre Kinder und weisen ihrerseits mangelnde Erziehungskompetenzen auf. So kommen viele Kinder in die Schule, die z.B. nicht ausreichend gelernt haben, was Respekt ist, wie man andere Meinungen akzeptiert, Grenzen setzt oder ein guter Freund ist.

Thematisierte Risiken
  • Negatives Klassenklima

  • Geringe Frustrationstoleranz

  • Aggressives Verhalten

  • Mangelhafte Problemlösungsfähigkeit

  • Mangel an Empathie

  • Schwache Kommunikationsfähigkeit

  • Ausgrenzung / Mobbing

Lehrplan 21

Im Bezug auf den Lehrplan 21 leistet FORCE einen Beitrag zum Erlernen überfachlicher Komptenzen, insbesondere sozialer Komptenzen wie Zusammenarbeit, Kommunikation und Konfliktlösung, aber auch personale Kompetenzen (z.B. Erkennen des eigenen Werts als Person oder Wahrnehmen und angemessenes Ausdrücken eigener Gefühle) . - siehe Lehrplan 21/ überfachliche Kompetenzen .

Praktische Fragen

Wo engagiert sich FORCE ?

FORCE engagiert sich auf Anfrage in der ganzen Schweiz, bisher hauptsächlich in den Kantonen Waadt und Bern.

Wann?

FORCE ist während des ganzen Schuljahres über in Klassen aktiv.

Kosten

Die Kosten für FORCE Präventionsprogramme sind:

Informationsabend / Schule: 120.- CHF

Petite FORCE / Klasse : 450.- CHF

FORCE 1 / Klasse :   380.- CHF

Fahrtkosten: 0.7 CHF / km

FORCE an ihrer Schule

Die Organisation von FORCE Präventionsprogrammen erfolgt in folgenden Schritten :

Vor dem Präventionsprogramm

  • Erster Kontakt und vertragliche Vereinbarung 

    Idealerweise 2 Monate vor dem Präventionsprogramm

  • Informationsaustausch

    Spätestens 4 Wochen vor dem Präventionsprogramm

  • Anzahlung

    Vor dem Informationsabend

  • Informationsabend

    1-5 Tage vor dem Programm

  • Kleingruppenarbeit in der Klasse

    Unter Anleitung der Lehrperson; 1-5 Tage vor dem Präventionsprogramm

Präventionsprogramm in der Klasse

Nach dem Präventionsprogramm

  • Auswertung

    4-6 Wochen nach dem Präventionsprogramm

 
 

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Eine grosse Bereicherung für das Klassenklima. Mit viel Abwechslung und aus verschiedenen Perspektiven lernen die Schülerinnen und Schüler aufeinander einzugehen und erleben die Wirkungen unterschiedlicher sozialer Reaktionen auf ihre Gefühle und die Gefühle ihrer Mitmenschen. Der Inhalt ist greifbar und verständlich.

Sandy B. - Lehrperson

Finanzierung

Die Auftrag gebende Schule übernimmt die Verantwortung für die entstehenden Kosten und die Fahrtkosten.

Je nach Region und Kanton können entsprechende Fonds die Kosten für ein FORCE Engagement übernehmen. In der Vergangenheit haben auch lokale oder regionale Institutionen und Behörden Teile der Kosten getragen.

Das Budget des FORCE Vereins wird durch Interventionskosten, private Spenden bzw. Finanzhilfen und durch freiwilliges Engagement gedeckt.

 

FORCE sucht nach Sponsoren, um die Weiterentwicklung des Vereins sowie die Deckung der Gesamtkosten zu gewährleisten.

Folgende Institutionen haben FORCE Projekte schon finanziell unterstützt:

Die Stiftung "education 21"

  

 

KONTAKT

FORCE - Deutschschweiz

Kosthofenstrasse 3
3266 Wiler b. Seedorf

Tel. 077 474 29 76

Bitte kontaktieren sie uns über untenstehendes Formular

 

Soutenu par education21.ch